Fachinfo der Woche, nach Bereichen sortiert
In Dänemark verenden fast doppelt so viel Sauen, wie in Deutschland (KW37/08)

  
 

DLG-Spitzenbetriebe haben im Jahr 2006 durchschnittlich 24,3 Ferkel pro Sau und Jahr abgesetzt.

In diesen Betrieben sind durchschnittlich 4,6% der Sauen verendet.

Im gleichen Jahr sind in Dänemark etwa 15% der Sauen auf dem Betrieb verendet. Allerdings muss hier eine dänische Besonderheit erklärt werden. Nach mündlichen Aussagen ist es so, das Sauen die mit offenen Wunden am Schlachthof ankommen nicht bezahlt werden und noch mit einer Strafe belegt werden. Daher ist es wirtschaftlich sinnvoll, Tiere mit offener Wunde nicht zum Schlachthof zu bringen.

Wo wohl in Deutschland, bei gleichen Rahmenbedingungen, der Anteil an Sauenabgängen liegen würde?

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 

 
Licht und Klima für Schweine, was fordert die SHV? (KW36/08)

  
 

In einer aktuellen Untersuchung des Lehr- und Versuchgutes Köllitzsch wurde heraus gefunden, das bei Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen bzgl. Licht und Klima die Baukosten unnötig in die Höhe getrieben werden und die Leistung der Tiere sinkt.

Zu dem zeigte sich, dass diese gesetzlichen Rahmenbedingungen ausgerechnet in solchen Ställen nur schwer umsetzbar sind, die wir zur Erhaltung der Schweinehaltung in Deutschland brauchen.

Auf Grund dieser Ergebnisse,  wird in der aktuellen Fachinfo (36/08) der aktuelle Stand der Schweinehaltungsverordnung zu den Bereichen Licht, Klima und Hygiene wieder gegeben.

Dabei wird weitestgehend der Originaltext verwendet.Die Verordnung ist am 01.August 2006 in Kraft gesetzt worden.

Ein besonderes Problem stellt in diesem Zusammenhang die Forderung nach Lichteintrittsflächen in der Größenordnung von 3% der Stallgrundfläche dar!

Welcher Tierhalter kennt gerade in der Sommerzeit nicht das Problem, das alle Schweine einer Gruppe geradezu „verzweifelt“ versuchen aus dem Lichtkegel der Sonne zu entkommen, da genau dieser die Wärmebelastung völlig unnötig erhöht?

Welcher Mäster hat nicht gerade in den „Fensterbuchten“ im Sommer mit erhöhtem Stress bei den Tieren und den entsprechenden Folgen zu kämpfen?

Ausführlichere Hinweise zu den Versuchsergebnissen finden Sie unter http://www.smul.sachsen.de/lfulg/8364.htm .

Eine Idee, wie Sie den Licht-Hitze-Stress für Ihre Tiere vermeiden können, und so aktiv Tierschutz betreiben können, finden Sie unter der Idee des Monats September von AGRI-Kontakt.

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 

 
Böden und Flächen für Schweine, was fordert die SHV? (KW35/08)

  
 

In den letzten Wochen mehren sich die Anfragen bzgl. gesetzlicher Rahmenbedingungen beim Um- bzw. Neubau von Schweineställen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Ferkelerzeugung.

Einer der wesentlichsten Punkte - auch für wirtschaftliche Betrachtungen – sind die an die Flächen bzw. Böden gestellten Anforderungen.

Hier wiederum spiegelt die Regelung wonach im Liegebereich bis zu 15% der Fläche perforiert sein dürfen, den aktuellen Sachstand zur Sicherstellung von trockenen Liegebereichen (gefordert in §17 Abs. (2)3.) wieder.

Auf Grund der großen Nachfrage,  wird in der aktuellen Fachinfo (35/08) der aktuelle Stand der Schweinehaltungsverordnung zu den Bereichen Böden und Flächen wieder gegeben. Dabei wird weitestgehend der Originaltext verwendet.

Die Verordnung ist am 01.August 2006 in Kraft gesetzt worden.

Gerade im Bereich der notwendigen Flächen spielt der 04.August 2006 eine wichtige Rolle. Ställe, die bereits vor diesem Termin genehmigt wurden, dürfen mit anderen Flächen ausgestattet sein.

Ausführlichere Hinweise zu diesem Themenbereich befinden sich z. B. im Heft „Stallfußböden für Schweine“ des KTBL.

Dieses Heft kann – Versandkosten frei – über AGRI-Kontakt bestellt werden. Bei Interesse bestellen Sie über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Stichwort KTBL-Heft 40077 "Stallfußböden".

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 

 
Ferkel absetzen, wie mach ich´s richtig? (KW34/08)

  
 
Wie soll die Gruppe der Absetzer zusammen gestellt werden, und wie groß soll die Gruppe in der Aufzucht sein?
Diesen Fragen sind Tierärztin Michaela Fels und Prof. Hoy nachgegangen. Dazu wurden Daten von insgesamt 1.236 Absetztferkeln der Lehr- und Versuchstation der Uni Giessen ausgewertet.
Insgesamt zeigte sich, dass solche Gruppen (mit 12 Ferkeln), die als ganze Würfe abgesetzt wurden, die geringsten Rangkämpfe und die höchsten Leistungen aufwiesen.
Auch zeigte sich, das beim Absetzen besonders homogen zusammen gestellte Gruppen, am Ende der Ferkelaufzucht die größte Schwankungsbreite in den Zunahmen hatten!
Die Fachinfo 34/08 zeigt die Einzelergebnisse ! 
Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 
Eine Kurzfassung der Versuchsergebnisse wurde von Frau Dr. Stephanie Knoop verfasst, und ist unter http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1227758_l1/LSZ_Gruppierung.pdf nachzulesen. 
Ausführliche Informationen können Sie bei folgender Adresse erhalten: http://www.uni-giessen.de/fbr09/tierzucht/ag_hoy/index.htm
 
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