In einer aktuellen Untersuchung des Lehr- und Versuchgutes Köllitzsch wurde heraus gefunden, das bei Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen bzgl. Licht und Klima die Baukosten unnötig in die Höhe getrieben werden und die Leistung der Tiere sinkt. Zu dem zeigte sich, dass diese gesetzlichen Rahmenbedingungen ausgerechnet in solchen Ställen nur schwer umsetzbar sind, die wir zur Erhaltung der Schweinehaltung in Deutschland brauchen. Auf Grund dieser Ergebnisse, wird in der aktuellen Fachinfo (36/08) der aktuelle Stand der Schweinehaltungsverordnung zu den Bereichen Licht, Klima und Hygiene wieder gegeben. Dabei wird weitestgehend der Originaltext verwendet.Die Verordnung ist am 01.August 2006 in Kraft gesetzt worden. Ein besonderes Problem stellt in diesem Zusammenhang die Forderung nach Lichteintrittsflächen in der Größenordnung von 3% der Stallgrundfläche dar! Welcher Tierhalter kennt gerade in der Sommerzeit nicht das Problem, das alle Schweine einer Gruppe geradezu „verzweifelt“ versuchen aus dem Lichtkegel der Sonne zu entkommen, da genau dieser die Wärmebelastung völlig unnötig erhöht? Welcher Mäster hat nicht gerade in den „Fensterbuchten“ im Sommer mit erhöhtem Stress bei den Tieren und den entsprechenden Folgen zu kämpfen? Ausführlichere Hinweise zu den Versuchsergebnissen finden Sie unter http://www.smul.sachsen.de/lfulg/8364.htm . Eine Idee, wie Sie den Licht-Hitze-Stress für Ihre Tiere vermeiden können, und so aktiv Tierschutz betreiben können, finden Sie unter der Idee des Monats September von AGRI-Kontakt. Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download. |