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Mehr Ferkel und weniger Arbeit durch mehr regelmässige Arbeiten (KW24/08) |
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Samstag, 7. Juni 2008 |
| | Wer mehr Ferkel will, muss auch mehr arbeiten, könnte man meinen. Eine Untersuchung auf 22 Sauenbetrieben zeigte deutliche Zusammenhänge zwischen Bestandsgröße und Zahl der abgesetzten Ferkel sowie der dazu nötigen Arbeitszeit. Wesentliches Ergebnis: Größere Betriebe erreichen mit weniger Arbeitszeit mehr Ferkel! Und wie kann Arbeitszeit ohne Leistungsverlust gespart werden, auch hier hat Peter Spandau eine überzeugende Antwort: Je höher der Anteil regelmäßiger (geplanter) Arbeit, und je geringer der Anteil "Sonstiger" Arbeiten, desto geringer die insgesamt benötigte Arbeitszeit. Wie wärs wenn Sie mal ihre eigene Arbeitsweise hinterfragen? Welche Wege mache ich doppelt? Welche Arbeiten kann ich auch parallel machen, weil es jeweils Wartezeiten gibt? Wie kann ich Rüstzeiten vermindern? Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download. | |
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Verbesserte Tiergesundheit durch verringerte Keimverschleppung (KW23/08) |
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Samstag, 31. Mai 2008 |
| | Eine der wesentlichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Tiergesundheit liegt im Management! Hier sind es vor allem Maßnahmen die eine Verschleppung von Keimen verhindern. Langjährige Untersuchungen von Anita Hoofs (Sterksel (NL)) haben u. a. gezeigt, das die Verschleppung von Keimen durch Tierversetzen oder Benützung desselben Werkzeugs für mehrere Würfe bereits nach dme Absetzen zu einer 90%tigen Verbreitung von Krankheitskeimen führen kann. Die Keimverschleppung kann z. B. im Abferkelstall durch folgende Maßnahmen deutlich verringert werden: - Möglichst wenig Ferkel versetzen - Säuberung der Behnadlungswannen nach jedem Wurf - Wechsel der Nadel nach jedem Wurf - Für jedes Abteil extra Werkzeug benutzen (zur besseren Kontrolle mit unterschiedlichenFarben) Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download. | |
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Ferkelverluste senken, Kosten und Erlöse einer Nachtwache (KW22/08) |
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Samstag, 24. Mai 2008 |
| | Ferkelverluste bei der Geburt senken, ein immer sehr wichtiges Thema, insbesondere aber in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Denn hier liegt, neben dem Besamungserfolg, der zweite ganz wichtige Hebel zum Erfolg in der Ferkelerzeugung. Durch eine regelmässige Kontrolle während der Geburt, lassen sich über 90% der Ferkelverluste vermeiden, wie Anita Hoofs in Sterksel (NL) heraus fand! Die regelmässige Kontrolle in Form einer Nachwache ist mit etwa 320€ Kosten zu kalkulieren. Bei einem Grenzgewinn von 44€/Ferkel müssen also mindestens 7,3 Ferkel gerettet werden, um die Nachtwache wirtschaftlich werden zu lassen. Das bedeutet das eine Nachtwache schon bei 13 Würfen rentabel ist, wenn die Saugferkelverluste um etwa 5% gesenkt werden können. Kann eine Nachtwache 63 Würfe betreuen, reicht eine Senkung der Saugferkelverluste um 1% um rentabel zu sein, so Berechnungen von Peter Spandau (LWK/NRW). Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download. | |
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Ferkelfütterung, automatisiert oder mit Rohrbreiautomaten (KW21/08) |
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Sonntag, 18. Mai 2008 |
| | Für die Optimierung der Ferkelaufzucht hat sicherlich die Wahl der Fütterungs- bzw. Futterausdosiertechnik eine Schlüsselfunktion. Grundsätzlich kann zwischen Techniken mit manueller Ausdosierverstellung (meist Rohrbreiautomaten) und automatisierten Systemen (meist Sensor gesteuert) unterschieden werden. Auf Haus Düsse wurden über zwei Jahre ein Rohrbreiautomat (Mewa/Ibo) sowie vier Sensor gesteuerte Systeme, Duplexx (Durofarm), Pig-mix (Ensta), Rondomat (Mannebeck) und Spotmix (Schauer) miteinander verglichen. Im Wesentlichen lässt sich festhalten, das - Rohrbreiautomaten die geringsten Investitionen benötigen, allerdings unbedingt zu Beginn durch Anfütterungsschalen zu ergänzen sind, und fast tägliche manuelle Kontrolle der Dosiereinstellung erfordern.
- Automatisierte Systeme vor allem bei der Versorgung leichter Ferkel Vorteile haben, und Kontrollzeit sparen.
- Eine Kombination von Rohrbreiautomaten (schwere Ferkel) und automatisierten Techniken (leichte Ferkel) einzelbetrieblich richtig sein kann.
Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download. Quellen: Versuchsberichte von Haus Düsse sowie Land&Forst Nr.9/2007 | |
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Prüfkriterien zur optimalen Wasserversorgung (KW20/08) |
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Sonntag, 11. Mai 2008 |
| | Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit, und die vielen Anregungen !Die optimale Versorgung der Schweine mit Wasser scheint ein sehr wichtiges Anliegen zu sein. Gerade bei den jetzt wieder deutlich höheren Lufttemperaturen gewinnt die optimale Wasserversorgung eine zentrale Bedeutung.Die meisten Anfragen bezogen sich auf die optimalen Wassermengen, bzw. -durchflussraten sowie die optimalen Einbauhöhen.Fachliche Hinweise dazu finden sich z. B. in DLG-Merkblättern, oder bei einer Arbeit von Herrn Dr. Marks sowie auch an der TiHo (Prof. Kamphues).In der hier zur Verfügung gestellten Fachinformation haben wir versucht eine Antwort für die meistgestellten Fragen zu entwickeln.
Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.
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Plätze und Kosten je Ferkel und Produktionsrhythmus (KW19/08) |
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Samstag, 3. Mai 2008 |
| | Ferkelerzeuger die Ihre Arbeit durch einen Produktionsrhythmus selbst organisieren sind wirtschaftlich erfolgreicher als kontinuierlich belegende Betriebe.Dies liegt sowohl an der besseren Arbeitsorganisation (z. B. weniger Rüstzeiten) als auch an den Möglichkeiten der Leistungssteigerung (z. B. Ferkelversetzen).Die zentrale Frage lautet also nicht ob, sondern wie!Für die Frage wie, sind neben der Anzahl der produktiven Sauen (tatsächlich oder geplant) auch die Säugezeit, bzw. bei in Produktion befindlichen Betrieben die vorhandene –oder erweiterbare – Zahl an Plätzen in den einzelnen Bereichen.Wesentliches Ziel bei der Einführung eines Produktionsrhythmus ist ja die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Dabei kann ein wesentlicher Faktor sein, wie viel Plätze insgesamt gebaut werden müssen, um bei gegebener Zahl produktiver Sauen, die entstehenden Gruppen auch in jedem Bereich halten zu können. Und was kostet das?Die beiden entwickelten Tabellen sollen für diese Entscheidung ein Hilfsmittel sein.Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.
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Hygiene fängt beim Waschen an (KW18/08) |
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Sonntag, 27. April 2008 |
| | Voraussetzung für eine leistungsfähige Desinfektion ist die gründliche Reinigung der Stallanlagen.Waschen Eine professionelle Wascharbeit besteht aus 3 Stufen. 1. Entfernung von grober Verschmutzung 2. Einweichen für 8 – 12 h im Intervall 4 - 6 x pro Stunde für 2-3 min 3. Reinigung mit dem Hochdruckreiniger und viel Wasser (> 1800 l / h)Die Reinigungsarbeiten sollten nicht nur in Sichtwinkel stehender Position (ca. 175 cm), sondern auch in hockender Position (ca. 80 cm) durchgeführt werden, um alle unzugänglichen Flächen zu erreichen. Desinfektion Desinfektion ist eine Maßnahme zur Inaktivierung krankmachender (pathogener) Keime.
Der erste Schritt: Vor der Desinfektion ist zu überprüfen, welche Erreger im Stall sind! Dementsprechend können die Desinfektionsmittel nach Herstellerangabe ausgewählt werden. Zur Auswahl der richtigen Mittel wird von der Deutschen Veterinärgesellschaft die DVG-Liste veröffentlicht. Der zweite Schritt: Zur Wahl des Desinfektionsmittels ist das Beachten des Temperaturfaktors wichtig. Die erfolgreichste Keimdrucksenkung wird immer im vorgeheizten Stall bei Temperaturen über 15° C erreicht. Der dritte Schritt: Eine wirksame Desinfektion wird am besten im sauberen abgetrockneten Stall mit einer Aufwandmenge von mindestens 0,4 l Gebrauchslösung pro m² erreicht. Bei der Anwendung im nicht abgetrockneten Stall sollte, je nach Mittel, die 2 - fache Konzentration gewählt werden.Weitere Informationen bekommen Sie unter: www.farmworker.de Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.
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Kosten und Fruchtbarkeit in der Gruppenhaltung von Sauen (KW17/08) |
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Sonntag, 20. April 2008 |
| | Bis zum Jahre 2013 sind alle Sauen zwischen der sicheren Trächtigkeit und dem Abferkelstall in Gruppen zu halten. Doch was ist dazu das am besten geeignete Verfahren? Sicher ist jedes Verfahren nur so gut, wie es von Menschen betrieben wird, eine Binsenweisheit. Doch zeigen Untersuchungen in der Praxis (z. B. von E. Meyer) sehr gut wo die Potentiale verschiedener Verfahren wirklich liegen. Im aufgezeigten Beispiel hatten zwar Abruffütterungen den höchsten Investitionsbedarf, zeigten aber andererseits die höchsten Leistungen, in For der meisten abgesetzten Ferkel! Quelle: Meyer, E.; 2007Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.
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