Fachinformationen – Wirtschaftlichkeit
Anteil der Ferkelkosten an den Direktkosten sank auf fast 30% (KW45/08)

  
 

Kann die Zahl der abgesetzten Ferkel von 18 auf 26 gesteigert werden, "kostet" dies für einen 300er Sauenbetrieb insgesamt einen zusätzlichen Mehraufwand von etwa 13.000€.
Gleichzeitig führt die steigende Zahl der Ferkel aber auch dazu, das der Mehraufwand pro Ferkel von 10,4€ auf 8,8€ pro Ferkel sinkt.
Eine Analyse der Entwicklung der Direktkosten zeigt, das der Anteil der Ferkelkosten allein vom Jahr 2006 zu 2008 von etwa 60 % auf nunmehr ca. 30% gesunken ist.
Diese und weitere Zahlen stellte Dr. Heinz Roling auf einer Vortragstagung der Firma Mannebeck vor.

Weitere Informationen beinhaltet die Fachinfo 45/08, die Sie hier runter laden können: runterladen 

 

 
Schweinemast: Futterkosten, Kosten und Erlöse in 2006/2007 (KW40/08)

  
 

In der Schweinemast stellen die Futterkosten einen der wichtigsten Kostenfaktoren dar.

Jochen Weiss hat Daten der InterPIG ausgewertet, wonach im Dezember 2007 in England, Irland und Frankreich die höchsten Futterkosten entstanden sind.

Die niedrigsten Futterkosten waren in Kanada (< 0,8€/kg SG) sowie Belgien und Holland.

Deutschland lag mit ca. 1€/kg SG auf mittlerem Niveau.

Im Zeitraum 2006/07 hatten in Bayern sowohl der Durchschniit als auch Spitzenbetriebe mit knapp unter 120€/Tier an Kosten zu kalkulieren. Spitzenbetriebe konnten allerdings eine um 31€ bzw. 50€ höhere DkfL/Platz erzielen!

Weitere Informationen beinhaltet die Fachinfo 40/08.

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 

 
Viele Ferkel und kurze Säuegezeit - geht das ? (KW33/08)

  
 
Viele Ferkel können die Festkosten pro Ferkel senken.
Eine verkürzte Säugezeit kann nicht nur die Kosten senken, sondern auch die Wurffolge erhöhen. Dies wiederum steigert die Gesamtwirtschaftlichkeit!
Soweit zur Theorie!
Doch wie oft zeigen sich in der Praxis weniger Ferkel und eine schlechtere Gesamtwirtschaftlichkeit, wenn die Säugezeit reduziert wird?
Wer hohe Leistung mit wenig Kosten kombinieren will, muss zu allererst sein Management optimieren!
Die Fachinfo 33/08 zeigt wie´s geht! 
Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 
Der Beitrag wurde von Prof. Steffen Hoy und  Stefan Viehbahn verfasst. 
Ausführliche Informationen können Sie in DLZ/primus 07/08 nachlesen.
 
Wenn >4Akh eingespart werden, ist Neubau besser als Umbau (KW30/08)

 
Was ist lohnender: Umbau, oder Neubau ?
Peter Spandau (LaWiKa NRW) hat einmal die notwendigen Kosten für eine Erweiterung von 170 auf 320 Zuchtsauen, bzw. den entsprechenden Neubau für 320 Zuchtsauen kalkuliert.
Der Neubau verursacht zunächst einen etwa 310.000€ höheren Kapitalbedarf.
Wird der Kapitalbedarf in Kosten pro Sau und Jahr umgerechnet, ist der Neubau die mit etwa 69€ pro Sau und Jahr teurere Alternative.
Wird eine Arbeitsentlohnung von 18€ angesetzt, ist der Neubau dann wirtschaftlicher, wenn durch den Neubau mehr als 4 Akh pro Sau und Jahr eingespart werden.
 
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Durch Strohverkauf bis zu 90€/t erzielen (KW29/08)

 
Mit Stroh Geld verdienen ?
Je nach Region und Wetterlage
gibt es eine unterschiedlich große Nachfrage nach Stroh.
Möglicherweise wird - auch angesichts der derzeitigen Wetterlage - Stroh noch knapper, als in den vergangenen Monaten.
Sicher bildet der Markt,
und damit die Nachfrage den tatsächlichen Preis.
Doch wie hoch sind eigentlich die Kosten ?

Was muss ich also mindestens für mein Stroh verlangen,
um die für mich bestehenden Kosten wieder raus zu bekommen?
Dr. Mathias Schindler hat sich in der aktuellen Land & Forst daran gemacht, die durch Strohverkauf entstehenden Kosten zu kalkulieren.
Welche Kosten entstehen ?
1. Kosten mit Nährwerten berechnet
=> bis zu 24 € je Tonne / 121 € je Hektar
2. Kosten unter Berücksichtigumg weiterer Faktoren.
            => bis zu 18 € je Tonne /   91 € je Hektar
3. Kosten frei Lager
            => bis zu 55 € je Tonne / 273 € je Hektar
4. Kosten nach 6 monatiger Lagerung
            => bis zu 90 € je Tonne / 431 € je Hektar

Es handelt sich hier um Vollkostenbetachtungen, d. h. eine zusätzliche Gewinnmarge  ist als Unternehmer noch zu kalkulieren !

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Vollständiger Bericht:
Land & Forst 27/08
Dr. Mathias Schindler

LawiKa Niedersachsen
 
Energiekosten in der Ferkelerzeugung im Durchschnitt 3,5€/Ferkel (KW28/08)

 
Wo ist das Problem ?
Die weiter und stärker steigenden Energiekosten belasten die Ferkelerzeuger noch mehr als die Mäster. Eine Erhebung auf praktischen Betrieben in Sachsen zeigte, das Heute im Durchschnitt mit Energiekosten von ca. 8€ pro Sau, bzw. 3,5€ je produziertes Ferkel zu rechnen ist. Dies entspricht etwa 11% der direkten Kosten.
Jeweils etwa die Hälfte der Energiekosten stammt aus der Futterherstellung und Verteilung (Mühlen, Schnecken, etc.) sowie andererseits der Lüftung, Beleuchtung und Gülleentsorgung.
Wie ist eine Reduzierung möglich ?
Zwei Ansätze sind im Wesentlichen zu beachten:
1. Reduzierung des Energieverbrauches, z. B. durch
- Möglichst geringe Widerstände
   in der Zu- und Abluft
   (z. B. durch große Querschnitte)
- Verschmutzungen beseitigen
   (z.B. in den Kanälen, auf den
   Schutzgittern, auf den Motoren)
- Intelligente Lichtsteuerung
   (z. B. Ein- bzw. Ausschalten durch
   Bewegungsmelder oder Lichtsensoren)
2. Spitzenlasten vermeiden, in dem Großverbraucher (z.B. Futterherstellung, Gülleentsorgung) zeitversetzt geschaltet werden.
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Vollständiger Bericht:
Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft
Am Park 3
04886 Köllitzsch
 
27% Mehrerlös durch - 0,1 Futterverwertung und + 50g Tageszunahme (KW25/08)

 

Eine um 0,1 bessere Futterverwertung, kaum der Rede wert, meinen Sie?

Je teurer das Futter, um so größer der Kostenspareffekt durch eine bessere Futterverwertung!

Wie Günter Grandjot errechnet hat, spart eine um 0,1 verbesserte Futterverwertung etwa 9kg Futter, was bei einem Preis von etwa 0,26€ je Kg etwa 2,3€/Schwein macht.

Eine um 50g verbesserte Tageszunahme lässt gleich doppelt sparen:

1. werden etwa 8 Masttage gespart: Wert = 1,6€/Schwein
2. werden ca. 8kg Erhaltungsfutter gespart. Wert = 2,08€/Schwein

Insgesamt können so 3,68€ pro Mastschwein gespart werden, was etwa 17% der langjährigen DkfL ausmacht!

Beides zusammen läßt schon fast einen um ein Drittel höheren Erlös erwarten!

Wer kann es sich leisten, darauf zu verzichten?

Weitere Informationen unter www.agrarexperten.de.

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Ferkelverluste senken, Kosten und Erlöse einer Nachtwache (KW22/08)

 

Ferkelverluste bei der Geburt senken, ein immer sehr wichtiges Thema, insbesondere aber in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Denn hier liegt, neben dem Besamungserfolg, der zweite ganz wichtige Hebel zum Erfolg in der Ferkelerzeugung.

Durch eine regelmässige Kontrolle während der Geburt, lassen sich über 90% der Ferkelverluste vermeiden, wie Anita Hoofs in Sterksel (NL) heraus fand!

Die regelmässige Kontrolle in Form einer Nachwache ist mit etwa 320€ Kosten zu kalkulieren. Bei einem Grenzgewinn von 44€/Ferkel müssen also mindestens 7,3 Ferkel gerettet werden, um die Nachtwache wirtschaftlich werden zu lassen.

Das bedeutet das eine Nachtwache schon bei 13 Würfen rentabel ist, wenn die Saugferkelverluste um etwa 5% gesenkt werden können.

Kann eine Nachtwache 63 Würfe betreuen, reicht eine Senkung der Saugferkelverluste um 1% um rentabel zu sein, so Berechnungen von Peter Spandau (LWK/NRW).

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.

 

 
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