Fachinformationen – Wirtschaftlichkeit
Ernteausfallversicherung, regional sehr unterschiedlich (09/14)

  
 

Vor dem Hintergrund des Klimawandels kann die Risikoabsicherung ertargsrelevanter Ereigniss größere Bedeutung gewinnen.

Auf der KTBL-Tagung "Landwirtschaft im Umbruch - Herausforderungen und Lösungen" wurde die Problematik von Dr. Rainer Langner (Vereinigte Hagelversicherung) einmal grundsätzlich und aus Sicht der Praxis aufgearbeitet.
Agri-Kontakt hat in der Fachinfo 09/13 wichtige Infos auf einer DIN A 4 Seite zusammen gefasst:
A) Innerhalb der EU werden von den Staaten meist etwa 32% der Versicherungsbeiträge bezuschusst.
B) Die Bezuschussung ist aber stark unterschiedlich in den Ländern.

C) Das Gefahrenrisiko für Ertragsausfälle ist in Deutschland, je nach Gefahr, stark unterschiedlich. Demensprechend sind die Beiträge regionalisiert.

Weitere Informationen beinhaltet die Fachinfo 09/14, die Sie hier runter laden können:
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Kosten und Leistungen der Schweinehaltung betriebsindividuell kalkulieren (09/09)

  
 

Wie wirken sich Leistungs- oder Kostenänderungen auf die Wirtschaftlichkeit meiner Tierhaltung aus?

Wer sich solche und ähnliche Fragen stellt, kann sich mit dem neuen „Wirtschaftlichkeitsrechner Tier“ die Antworten für seinen eigenen Betrieb individuell zusammen stellen. 

Der Wirtschaftlichkeitsrechner Tier steht online unter http://www.ktbl.de/index.php?id=558 zur Verfügung. Er ermöglicht eine Leistungs-Kostenrechnung und ist so ein Betriebsführungsinstrument, das sowohl der Nachkalkulation vergangener Rechnungsperioden, als auch der Planung von Produktionsverfahren und der Ermittlung lang- und kurzfristiger Preisuntergrenzen dient.

Agri-Kontakt hat diese Demo-Version im Bereich der Schweinemast getestet. In der Demo-Version können schon über 30 Kriterien betriebsindividuell eingetragen werden. Die Berechnung erfolgt schnell. Die Ergebnisse können sowohl als pdf-file ausgedruckt werden, als auch in ein Excel-Datenblatt übertragen werden.

Unter den Standardvorgaben wird bei 1,56€/kg SG und Futterkosten von 0,27€/kg eine Einzelkostenfreie Leistung von -25,14€ pro Tierplatz und Jahr errechnet. Wird entweder der Preis pro kg SG um 0,1€ auf 1,66€ gesteigert, oder die Futterkosten um 0,03€/kg gesenkt, so wird eine Einzelkostenfreie Leistung von etwa 0€/Tierplatz und Jahr erreicht.

Die Steigerung des Preises auf 1,77€/kg SG lässt dann eine Einzelkostenfreie Leistung von 24,61€ pro Tierplatz und Jahr erwarten.

Die wesentlichen Ergebnisse dieser Vergleichsrechnung
hat Agri-Kontakt in der Fachinfo_09_09 zusammen gestellt,
die hier
runterladen kostenfrei runter geladen werden kann.

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Deutschland erzeugt ca. 50 Mio. Ferkel, Dänemark bräuchte dafür nur ca. 8.000 Betriebe (09/04)

  
 

Auf der DLG-Wintertagung hat Peter Spandau folgenden Zusammenhang aufgezeigt:

Im Jahr 2007 hat Deutschland etwa 50 Mio. Ferkel produziert. Diese Ferkel wurden mit etwa 2,5 Mio. Sauen auf ca. 28.000 Betrieben erzeugt.

Wären diese Ferkel unter den aus Dänemark (im Jahre 2005) bekannten Rahmenbedingungen produziert worden, so hätte man dafür nur 2,1 Mio. Sauen gebraucht, die auf ca. 8.000 Betrieben gestanden hätten.

Anders ausgedrückt, hat ein deutscher sauenhaltender Betrieb im Jahre 2007 durchschnittlich 1.741 Ferkel produziert. Unter dänischen Rahmenbedingungen werden 6.198 Ferkel pro Betrieb und Jahr produziert.

In diesem Szenario wurden für Deutschland 19,9 produzierte Ferkel pro Sau und Jahr kalkuliert und für Dänemark 23,1 Ferkel/Sau und Jahr. Unter ansonsten gleichen Rahmenbedingungen würde – nach Peter Spandau -  dieser Leistungsunterschied allein etwa 7€/Ferkel geringere Produktionskosten bedeuten.

Für einen Durchschnittsbestand von 267 Zuchtsauen würde sich so ein Produktionskostenvorteil von über 43.000€ pro Jahr ergeben.

In dieselbe Richtung stößt eine Untersuchung der Interpig, unter der Leitung von Dr. Gerhard Haxsen (vTI, Braunschweig). Die Interpig konnte nachweisen, dass es im Jahre 2007 in Dänemark gelungen ist, wenigstens 87% der Kosten der Schweineproduktion zu decken. Deutsche Betriebe konnten hingegen lediglich 80% der Kosten decken. Hier dürften sich die oben beschriebenen Rahmenbedingungen direkt wieder spiegeln.

Die deutsche Schweinehaltung ist dem nach besonders gekennzeichnet durch:
- überdurchschnittlich hohe Arbeits- und Gebäudekosten
- Kosten für tierärztliche Leistungen
- Kosten für Energie

Die wesentlichen Ergebnisse sind in der Fachinfo 09/04 zusammen gefasst, die Sie hier runterladen können.

Weitere Informationen zu den Ausführungen von Peter Spandau (nur DLG-Mitglieder) unter: http://www.dlg.org/login.html

Weitere Informationen zur Interpig-Untersuchung bei der ISN unter: http://www.schweine.net/internationaler_kosten_und_erloesvergleich_der_int.html?highlight=interpig&

Weitere Informationen zur Interpig beim vTI unter: http://www.vti.bund.de/de/institute/bw/personal/personen/person_haxsen_de.htm

 
Selbstfang, Abruf- oder Flüssigfütterung bei Sauen, was verursacht weniger Jahreskosten ? (09/01)

  
 

Wer auch in Zukunft wettbewerbsfähig Ferkel erzeugen will, muss im Bereich Baukosten und deren Jahreskosten Kostenführerschaft erlangen können.
Das KTBL hat mit der Version 2.3 die allerneusten Baukostendaten für die Praxis aufbereitet. Kunden von Agri-Kontakt steht die Kalkulationsdatenbank auf der Internetseite von Agri-Kontakt exklusiv zur Verfügung.
Ein Vergleich für 1176 prod. Sauen, unter Annahme einer Säugezeit von 28 Tagen und eines Ein-Wochen-Rhythmus zeigt Unterschiede zwischen verschiedenen Fütterungstechniken im Wartebereich.
So lassen sich zwischen der günstigsten und der teuersten Variante etwa 32.000€ pro Jahr an Kosten einsparen. 
In der Fachinfo 01/09 werden die Kosten-Einspar-Potentiale aufgezeigt!
Kunden von Agri-Kontakt steht die Fachinfo 01/09 ab sofort zum runter laden zur Verfügung
Außerdem können Sie mit der bei Agri-Kontakt verfügbaren Online-Version, eigene Berechnungen durchführen!
Interessiert ? 
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Zwischen dem besten/schlechtesten Erzeugerring liegen über 10€ DKfL/100kg Zuwachs (KW51/08)

  
 

 

In der aktuellen Ausgabe der SUS (6/08) haben, wie Klemens Schulz vom ZDS berichtet, die Erzeugerringe ihre aktuelle Leistungsfähigkeit mit Zahlen untermauert.

Bei den Schweinemästern wurden im Bereich der Direkt-Kosten-freien-Leistung (DKfL) über 4.400 Betriebe in die Auswertung einbezogen. 

Im Wesentlichen lassen sich folgende Ergebnisse festhalten:

1. Die Zunahmen konnten um etwa 15g je Tier und Tag gesteigert werden!

2. Die Tierverluste konnten um etwa 0,5% gesnkt werden !

3. Am Ende zählt das Geld!
    Zwischen besten/schlechtesten EZRen liegen > 10€/100kg Zuwachs !
    Die höchste DKfL erzielen Betriebe der LKV-BY und BD SH-SZ-BW !
    Die niedrigste DKfL bekommen Betriebe aus den neuen Bundesländern!

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Zwischen dem besten/schlechtesten Erzeugerring liegen über 100€ DKfL/Sau/Jahr (KW50/08)

  
 

 

In der aktuellen Ausgabe der SUS (6/08) haben, wie Klemens Schulz vom ZDS berichtet, die Erzeugerringe ihre aktuelle Leistungsfähigkeit mit Zahlen untermauert.

Bei den Ferkelerzeugern wurden im Bereich der Direkt-Kosten-freien-Leistung (DKfL) fast 2000 Betriebe in die Auswertung einbezogen. 

Im Wesentlichen lassen sich folgende Ergebnisse festhalten:

1. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der abgesetzten Ferkel
    um etwa ein Ferkel, auf nunmehr 23,2.
    Hier wirken sich wohl sowohl genetischer Fortschritt, als auch
    genetischer Wechsel auf den Betrieben entsprechend aus.
2. In den selben Betrieben bewegen sich die Ferkelverluste
    zwischen 13,3 und 16,9%, und damit auf einem zu hohen Niveau!
    10% und weniger sind möglich, auch bei fruchtbaren Rassen!
3. Am Ende zählt das Geld!
    Zwischen besten/schlechtesten Erzeugerringen liegen > 100€/Sau/Jahr!
    Die höchste DKfL erzielen Betriebe der EZR LKV-BW und EZR-Westfalen.
    Die niedrigste DKfL bekommen Betriebe von VzF, BD SH und VSR.

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Jedermann kann die Fachinfo 50/08
nur vom 11.-14.12.08 hier runter laden: runterladen
 

 
Energiekosteneinsparung durch Luft-Luft-Wärmetauscher (KW48/08)

  
 

Das Potential eines Luft-Luft-Wärmetauschers sollte im Praxiseinsatz von unabhängiger Stelle geprüft werden.

Daher hat die Landwirtschaftskammer Nord-Rhein-Westfalen auf einem praktischen Betrieb - unter der Leitung von Berater Bernhard Feller - über mehrere Jahre umfangreiche Untersuchungen durchgeführt.

Im Wesentlichen lassen sich folgende Ergebnisse festhalten:

1. Luft-Luft-Wärmetauscher sind technisch ausgereift.
2. Die Reinigungsintervalle laufen automatisch ab,
    ohne hohen Kontrollaufwand.
3. Die VOLLKosten eines Wärmetauschers sind etwa so hoch wie
    die variablen Kosten herkömmlicher Heizsysteme.

Weitere Informationen beinhaltet die Fachinfo 48/08, die Sie hier runter laden können: runterladen 

Leistungen und Maße gängiger Wärmetauscher sowie Bilder von praktischen Einsätzen finden sich z.B. unter http://www.hdt-anlagenbau.de/hdt_waermetauscher.php 

 
Effiziente Schweineproduktion: Energiekosteneinsparpotential bis zu zwei Drittel (KW46/08)

  
 

In der Praxis finden sich folgende durchschnittliche Energiekosten:
7kg Ferkel = 4,29€
28kg Ferkel = 3,50€
115kg Mastschweine = 4,46€
Bei drei praktischen Betrieben konnten durch Einsatz besonders effizienter Technik die Energiekosten um etwa zwei Drittel gesenkt werden:
7kg Ferkel = 1,22€
28kg Ferkel = 0,79€
115kg Mastschweine = 1,49€
Weitere Informationen zur Minimierung von Energiekosten finden sich unter: http://www.hdt-anlagenbau.de/.
Weitere Informationen zu besonders effizienten Stallbaukonzepten finden sich unter: www.konzept-team.com

Weitere Informationen beinhaltet die Fachinfo 46/08, die Sie hier runter laden können: runterladen 

 

 
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