Fachinformationen – Recht/Politik
Welchen Ruf hat Landwirtschaft Heute in der deutschen Bevölkerung (09/06)

  
 

Frau Prof. Köcher hat anläßlich der DLG-Wintertagung die neuesten Ergebnisse einer Befragung der deutschen Bevölkerung zur Landwirtschaft vorgestellt.

Grundsätzlich kann von einer weiteren deutlichen Verbesserung des Bildes der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit gesprochen werden. So hat sich beispielsweise vom Jahr 2002 bis zum Jahr 2008 der Anteil der Bevölkerung der der Meinung ist, das die Landwirtschaft frische Nahrungsmittel aus der Umgebung produziert von 73% auf nunmehr 82% deutlich verbessert.

Bedacht werden sollte aber auch, das mit 55% (der Wert hat sich von 2002 auf 2008 nicht verändert) immer noch nur etwa die Hälfte der Bevölkerung glaubt, das Landwirte gesunde Nahrungsmittel produzieren.

Auch glaubt mit 33% immer noch ein Drittel der deutschen Bevölkerung, das Landwirte wenig Wert auf artgerechte Haltung legen...

Die Befragung zeigt auch, das Menschen die einen Landwirt persönlich kennen, ein ganz wesentlich besseres Bild von Landwirten zeichnen, als solche die keinen Landwirt kennen.

 

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Orientierungsrahmen zur Bewertung der Tränkwasserqualität (09/02)

  
 

Wichtigste Aufgaben des Wassers im Tier sind die Aufrechterhaltung des Zell-Innendruckes, die Verdauungsprozesse, der Nährstofftransport, die Harnzusammensetzung sowie die Thermoregulation. Dazu ist neben der Aufnahme bestimmter Mengen die Qualität des Wassers von entscheidender Bedeutung.
Das Tränkwasser ist mittlerweile EG-Rechtlich in den Futtermittelbegriff eingebunden. Eine exakte Festlegung zur Qualität von Tränkwasser existierte jedoch bisher nicht. Allerdings sind in der Literatur teilweise unterschiedliche Empfehlungen zu Qualitätsanforderungen an das Tränkewasser zu finden.
Daher hat sich im Auftrag des BMVEL eine Expertenkommission, bestehend aus den Herren Böhm, Flachowsky, Kamphues, Lahrssen-Wiederholt, Meyer und Schenkel, daran gemacht, einen entsprechenden Orientierungsrahmen zu erarbeiten. Orientierungswerte für weitere Elemente sind nach gegenwärtig vorliegenden Daten nicht relevant.
Dieser Orientierungsrahmen wurde mittlerweile mit den Futtermittelüberwachungsbehörden der Länder sowie den betroffenen landwirtschaftlichen Organisationen und Wirtschaftsverbänden abgestimmt.
Die Autoren halten es grundsätzlich nicht für sinnvoll die in der Trinkwasserverordnung festgelegten Werte auf die Versorgung von Tieren mit Tränkwasser zu übertragen. Gründe dafür sind u. a. das die Überschreitung der Grenzwerte keine nachteiligen Effekte auf das Tier bzw. die davon ausgehenden Lebensmittel hat, und zudem einige Kriterien lediglich aus technischen Gründen festgelegt wurden.
So kommt es, dass bei einigen Parametern für Tränkwasser höhere Werte zugelassen werden, als für Trinkwasser. Dies gilt z. B. für Eisen, das im Trinkwasser mit 0,2 mg/l und im Tränkwasser mit < 3,0 mg/l enthalten sein darf. Andererseits aber auch für Tränkwasser Werte gefordert werden, die für das Trinkwasser nicht relevant sind, wie z.B. das Zink, welches im Tränkwasser nur mit < 5,0mg/l vorkommen soll, im Trinkwasser aber gar nicht geregelt ist.
Generell gilt, das in das System eingespeistes Wasser frei von Salmonella und Campylobacter (in 100 ml) sowie möglichst weitgehend frei von E. coli (in 10 ml) sein sollte; die aerobe Gesamtkeimzahl sollte 1.000 KBE/ml bei 37°C und 10.000 KBE/ml bei 20°C nicht überschreiten.
Quelle: www.bmelv.de 
Eine vollständige Zusammenstellung der Werte des Orientierungsrahmens findet sich in der Fachinfo 09/02.
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Licht und Klima für Schweine, was fordert die SHV? (KW36/08)

  
 

In einer aktuellen Untersuchung des Lehr- und Versuchgutes Köllitzsch wurde heraus gefunden, das bei Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen bzgl. Licht und Klima die Baukosten unnötig in die Höhe getrieben werden und die Leistung der Tiere sinkt.

Zu dem zeigte sich, dass diese gesetzlichen Rahmenbedingungen ausgerechnet in solchen Ställen nur schwer umsetzbar sind, die wir zur Erhaltung der Schweinehaltung in Deutschland brauchen.

Auf Grund dieser Ergebnisse,  wird in der aktuellen Fachinfo (36/08) der aktuelle Stand der Schweinehaltungsverordnung zu den Bereichen Licht, Klima und Hygiene wieder gegeben.

Dabei wird weitestgehend der Originaltext verwendet.Die Verordnung ist am 01.August 2006 in Kraft gesetzt worden.

Ein besonderes Problem stellt in diesem Zusammenhang die Forderung nach Lichteintrittsflächen in der Größenordnung von 3% der Stallgrundfläche dar!

Welcher Tierhalter kennt gerade in der Sommerzeit nicht das Problem, das alle Schweine einer Gruppe geradezu „verzweifelt“ versuchen aus dem Lichtkegel der Sonne zu entkommen, da genau dieser die Wärmebelastung völlig unnötig erhöht?

Welcher Mäster hat nicht gerade in den „Fensterbuchten“ im Sommer mit erhöhtem Stress bei den Tieren und den entsprechenden Folgen zu kämpfen?

Ausführlichere Hinweise zu den Versuchsergebnissen finden Sie unter http://www.smul.sachsen.de/lfulg/8364.htm .

Eine Idee, wie Sie den Licht-Hitze-Stress für Ihre Tiere vermeiden können, und so aktiv Tierschutz betreiben können, finden Sie unter der Idee des Monats September von AGRI-Kontakt.

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 

 
Böden und Flächen für Schweine, was fordert die SHV? (KW35/08)

  
 

In den letzten Wochen mehren sich die Anfragen bzgl. gesetzlicher Rahmenbedingungen beim Um- bzw. Neubau von Schweineställen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Ferkelerzeugung.

Einer der wesentlichsten Punkte - auch für wirtschaftliche Betrachtungen – sind die an die Flächen bzw. Böden gestellten Anforderungen.

Hier wiederum spiegelt die Regelung wonach im Liegebereich bis zu 15% der Fläche perforiert sein dürfen, den aktuellen Sachstand zur Sicherstellung von trockenen Liegebereichen (gefordert in §17 Abs. (2)3.) wieder.

Auf Grund der großen Nachfrage,  wird in der aktuellen Fachinfo (35/08) der aktuelle Stand der Schweinehaltungsverordnung zu den Bereichen Böden und Flächen wieder gegeben. Dabei wird weitestgehend der Originaltext verwendet.

Die Verordnung ist am 01.August 2006 in Kraft gesetzt worden.

Gerade im Bereich der notwendigen Flächen spielt der 04.August 2006 eine wichtige Rolle. Ställe, die bereits vor diesem Termin genehmigt wurden, dürfen mit anderen Flächen ausgestattet sein.

Ausführlichere Hinweise zu diesem Themenbereich befinden sich z. B. im Heft „Stallfußböden für Schweine“ des KTBL.

Dieses Heft kann – Versandkosten frei – über AGRI-Kontakt bestellt werden. Bei Interesse bestellen Sie über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Stichwort KTBL-Heft 40077 "Stallfußböden".

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download