Fachinformationen – Management
Eingliederungsalter hat deutliche Effekte auf Abferkelrate und Wurfgröße (09/18)

  
 

Jungsaueneingliederung

Eingliederungstage beeinflussen Abferkelrate und Wurfgröße (09/18) 

Das Erstbelegungsalter betrug im Mittel etwa 249 Tage. Entscheidend scheint hier die Frage zu sein, in wie weit eine frühe Eingliederung den Jungsauen hilft, sich an den Bestand und sein Management zu gewöhnen.

 Offensichtlich sind hier 121-160 Eingliederungstage optimal. Nicht nur ist die Abferkelrate deutlich höher, auch ist die Zahl der gesamt geborenen Ferkel deutlich höher.

  

Insgesamt hat die Variante 121-160 Tage somit einen – gegenüber < 120 Tagen – um 123 Punkte höheren Ferkelindex. Dies bedeutet immerhin eine Verbesserung um etwa 13%!

  

Ausgewertet wurden insgesamt 1819 Jungsauen aus 3 Betrieben, über die Jahre 2003 bis 2006.

 

Die Untersuchung wurde von der Universität Gießen (Prof. Hoy/ Frau Görtz) und Wilfried Brede vom Serviceteam Alsfeld GmbH gemeinsam durch geführt.

 

Der vollständige Bericht ist in primus Schwein der DLZ Ausgabe Mai 2009 auf den Seiten 16 bis 19 erschienen.
  
 Agri-Kontakt hat in der Fachinfo 09/18 zusammen gefasst, wie sich die unterschiedlichen Eingliederungstage auf die Leistungsfähigkeit einer Sauenherde auswirken kann. 
 Die Fachinfo 09/18, können Sie hier runterladen  

 

 
Das Risiko in der Schweinehaltung beherrschen, aber wie ? (09/08)

  
 

Risiko ist die Möglichkeit, einer tatsächlichen negativen Abweichung von einem erwarteten Ziel!

Chance ist die Möglichkeit, einer tatsächlichen positiven Abweichung von einem erwarteten Ziel!

Wer unternehmerisch erfolgreich sein will, muss die Chancen nutzen und gleichzeitig das Risiko im Griff haben. Zumal wenn Führungskräfte ihr Handeln gegenüber Dritten belegen müssen.

Dazu ist in Risiko-Managment-System sehr hilfreich.
Hier gilt es, die Risikotragfähigkeit (z.B. Eigenkapital, Liquiditätsreserven) mit den tatsächlich bestehenden Risiken in eine möglichst stabile Balance zu bringen.

Im ersten Schritt gilt es Risikotragfähigkeit und den Risikoumfang zu definieren.

Danach gilt es, die definierten Risiken zu bewerten, sowie Möglichkeiten der Risikobewältigung zu erarbeiten.

Kunden von Agri-Kontakt steht die Fachinfo 09/08 ab sofort zum runter laden zur Verfügung.
Kunden tragen links "Benutzername" und "Passwort" ein.
Für nur 4-10 Euro/Monat können Sie diese und andere Fachinformationen regelmässig bekommen!

Benutzernamen und Passwort können Sie auch hier beantragen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können !

 
Erwärmung der Luft, was ist zu beachten ? (09/07)

  
 

Am Beispiel der Ferkelaufzucht konnte von Weber aufgezeigt werden, das die Energiekosten in Euro je Ferkel auf sächsischen Betrieben im Durchschnitt bei etwa 3,5€ lagen.

Ein ähnliches Bild ergab sich bei 150 Betrieben mit Sauenhaltung, Ferkelaufzucht, oder Mast. Die Kosten, differenziert nach den verschiedenen Bereichen zeigt die nächste Tabelle.Auch hier zeigten sich die durchschnittlichen Energiekosten in der Ferkelaufzucht (28 kg Ferkel) mit 3,5€ je Ferkel, und damit sehr ähnlich, wie in den oben erwähnten sächsischen Betrieben. Wie aus der Differenzierung zu entnehmen ist, machen die Heizkosten den relativ größten Anteil aus.

Welche Möglichkeiten gibt es nun die Energiekosten - insbesondere die Heizungskosten – zu senken? Weit verbreitet zur Erwärmung der Luft sind Twinrohre. Diese gibt es von verschiedenen Herstellern, mit verschiedenen Materialien, Wandstärken und Farben. Bei der Planung werden Twinrohre zumeist mit einer Wärmeleistung von knapp 200 Watt je laufendem Meter kalkuliert.

Bei den heutigen Niedertemperaturheizkesseln sollten die Vorlauftemperaturen jedoch auf maximal 55 Grad begrenzt sein. Dann sind die Watt-Leistungen pro m Rohr  eher in Richtung 120-150 W zu rechnen. Erhöhte Vorlauftemperaturen reduzieren den Wirkungsgrad der Brennwertkessel und erhöhen die Energieverluste auf dem Transportweg zum Stallabteil oder Vorraum.

Nur bei BHKW betriebenen Warmwasserheizungen (z.B bei einer Biogasanlage) werden höhere Vorlauftemperaturen gefahren und man kann die Twinrohre mit 200 W kalkulieren. Sollte Erdgas- oder Flüssiggas vorhanden sein ist die direkte Wärmeumsetzung im Stallabteil immer die kostengünstigste da keine Transportverluste entstehen.

Zur Kosten und Leistungsoptimierung sollte allerdings von konkreten Messwerten ausgegangen werden. Die DLG hat in ihrem Testzentrum verschiedene Twinrohre getestet. Bei einer Vorlauftemperatur von ca. 70°C wurde eine durchschnittliche Wärmeabgabe von etwas über 200 Watt je Meter ermittelt. Wird die Vorlauftemperatur um 20°C erhöht, steigt die Wärmeleistung um fast 50% auf dann über 300 Watt. Eine Steigerung kann auch erreicht werden, wenn das Twinrohr nicht hell, sondern schwarz lackiert ist, und so die Wärmestrahlung erhöht wird. Ebenfalls leistungssteigernd wirkte sich die Erhöhung der Materialstärke aus.

Um die Situation in der Praxis möglichst optimal abzubilden, wurden nicht nur neue Rohre untersucht, sondern diese auch „künstlich“ verschmutzt. Je nach Verschmutzungsgrad kann die Wärmeleistung um bis zu 12% zurück gehen.

Kunden von Agri-Kontakt steht die Fachinfo 09/07 ab sofort zum runter laden zur Verfügung.
Kunden tragen links "Benutzername" und "Passwort" ein.
Für nur 4-10 Euro/Monat können Sie diese und andere Fachinformationen regelmässig bekommen!

Benutzernamen und Passwort können Sie auch hier beantragen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können !

 
Lüftungsanlagen in der Praxis, Fehler und Wiederstände (09/03)

  
 

Die Lüftung von Tierställen ist eine ebenso komplexe, wie auch entscheidende Sache für die Tiergesundheit und damit auch den wirtschaftlichen Erfolg.
In der Fachinfo werden typische Fehler in den Bereichen Planung, Montage und Bedienung aufgezeigt.
Mit Blick auf die Energiekosten ist auch auf die Gestaltung der Luftführung zu achten. Hier wird dargestellt, mit welchen Maßnahmen der Luftwiederstand bei einer Luftumlenkung um über 90% gesenkt werden kann. 
Nähere Informationen zu diesem Thema gibt es auch bei Prof. Büscher von der Universität Bonn: http://www.landtechnik.uni-bonn.de/ifl_sections/ifl_sections.php?sec=TP 
Eine detaillirte Darstellung von Fehlern in der Lüftung sowie Luftumlenkungen und deren Wiederständen findet sich in der Fachinfo 09/03.
Kunden von Agri-Kontakt steht die Fachinfo 09/03 ab sofort zum runter laden zur Verfügung.
Interessiert ? 
Kunden tragen links "Benutzername" und "Passwort" ein.

Benutzernamen und Passwort können Sie auch hier beantragen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können !
 
Ferkel für die Mast: Überschuss und Partiegrößen (KW42/08)

  
 

Im Landkreis Vechta hat sich die bei Bauanträgen genehmigte Platzzahl innerhalb von 10 Jahren etwa ver 3,5 facht.

D. h. wurden 1996 durchschnittlich 410 Plätze genehmigt, waren es 2006 durchschnittlich ca. 1.450 Plätze.

Die Zahl der von Dänemark nach Deutschland importierten Ferkel steigt ständig. Die Niederlande werden - höchstwahrscheinlich - ab 01.2009 Aujetzky-Frei sein, was Ihren Import nach Deutschland deutlich erleichtern wird.

Von 26 Deutschen Organisationen haben im Jahre 2007 insgesamt 21 weniger als 200 Ferkel pro Partie liefern können. Davon haben 7 Organisationen sogar weniger als 100 Ferkel pro Partie geliefert.

Weitere Informationen beinhaltet die Fachinfo 42/08, die Sie hier runter laden können: runterladen 

 
Im Abferkelstall unterschiedliche Ansprüche von Mensch, Tier und Technik lösen ? (KW39/08)

  
 

Wenn es um das richtige "Klima" im Stallabteil geht, so haben wir die Ansprüche von Tier, Mensch und Technik zu berücksichtigen!

Im Regelfall gibt es in einem Abteil Tiere, die die gleichen Ansprüche an ihre Umgebung stellen.
Nur im Abferkelstall haben wir noch beim Faktor "Tier" zwischen Muttersau und Ferkeln zu unterscheiden. Wobei sich die Ansprüche der Muttersau von der Einstallung über die Geburt bis zum Absetzen mindestens ebenso stark verändern wie bei den Ferkeln von der Geburt bis zum Absetzen.

Wenn es nach der Wichtigkeit geht, welche Reihenfolge ist dann zu wählen? 
- Mensch > Muttersau > Ferkel > Technik, oder
- Muttersau > Ferkel > Mensch > Technik, oder
- Technik > Mensch > Ferkel > Muttersau, oder
- Ferkel > Mensch > Technik > Muttersau, oder
- ...

Welche Faktoren zu beachten sind, zeigt die Fachinfo 39/08.

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 

 
Im Maststall Husten vermeiden, durch optimale Einstellung des Klimacomputers (KW38/08)

  
 

Der Herbst hat begonnen! D. h. jeden Tag wird die Differenz zwischen der höchsten und niedrigsten Lufttemperatur immer größer!

Doch unsere Tiere im Stall brauchen eine möglichst konstante Lufttemperatur, wenn der Husten möglichst wenig Chancen haben soll.

Wie also muss der Klimacomputer eingestellt sein, damit der Husten draussen bleibt? Z. B. sollte der Regelbereich im Winter bei etwa 2-3K und im Sommer bei etwa 3-7K liegen.

In der aktuellen Fachinformation finden Sie Kurven zur Lufttemperatur und zur Luftrate für die optimale Einstellung des Klimacomputers im Maststall. Die Darstellung ist so aufgebaut, das nicht nur die Kurven zu sehen sind, sondern auch direkt unterhalb der Kurven die Tabelle mit den entsprechenden Werten ausgewiesen wird.

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 

Weitere Informationen, z.B. über in der Praxis bewährte Lösungen, finden Sie bei HDT-Anlagenbau unter : http://www.stallklima.de/hdt_aktuelles_detail.php?id=242

 
Ferkel absetzen, wie mach ich´s richtig? (KW34/08)

  
 
Wie soll die Gruppe der Absetzer zusammen gestellt werden, und wie groß soll die Gruppe in der Aufzucht sein?
Diesen Fragen sind Tierärztin Michaela Fels und Prof. Hoy nachgegangen. Dazu wurden Daten von insgesamt 1.236 Absetztferkeln der Lehr- und Versuchstation der Uni Giessen ausgewertet.
Insgesamt zeigte sich, dass solche Gruppen (mit 12 Ferkeln), die als ganze Würfe abgesetzt wurden, die geringsten Rangkämpfe und die höchsten Leistungen aufwiesen.
Auch zeigte sich, das beim Absetzen besonders homogen zusammen gestellte Gruppen, am Ende der Ferkelaufzucht die größte Schwankungsbreite in den Zunahmen hatten!
Die Fachinfo 34/08 zeigt die Einzelergebnisse ! 
Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download 
Eine Kurzfassung der Versuchsergebnisse wurde von Frau Dr. Stephanie Knoop verfasst, und ist unter http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1227758_l1/LSZ_Gruppierung.pdf nachzulesen. 
Ausführliche Informationen können Sie bei folgender Adresse erhalten: http://www.uni-giessen.de/fbr09/tierzucht/ag_hoy/index.htm
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 8 von 11