Fachinformationen – Futter-/Wasserversorgung
Wenn die Futteraufnahme optimal sein soll (09/15)

  
 

Wenn die Futteraufnahme optimal sein soll (09/15)

Eine der wesentlichen Eckpunkte für eine besonders wirtschaftliche Schweinehaltung ist eine optimale Futteraufnahme.

Hier steht sowohl die Futterhygiene, als auch die Futtermenge im Vordergrund.

Kees Scheepens, ein anerkannter Schweinefachmann aus den Niederlanden, hat  im Rahmen des AVA-Seminras "Verfeinerung der Tierbeobachtung" auch hier gute und leicht in die Praxis umsetzbare Tipps gegeben.

Agri-Kontakt hat in der Fachinfo 09/15 zusammen gefasst, wie eine Futterschale aussehen soll, bei der eine hygienische einwandfreie und maximale Futteraufnahme möglich ist. Zudem werden auch Beispiele gezeigt, an denen eine nicht optimale Futterversorgung zu erkennen ist.

Weitere Informationen beinhaltet die Fachinfo 09/15, die Sie hier runter laden können:
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Vor- und Nachteile von Tränketechnik sowie Tränkehygiene (09/05)

  
 

Zu einer optimalen Wasserversorgung gehört nicht nur eine entsprechende Wasserqualität, sondern auch die geeignete Technik.

In der aktuellen Fachinfo "Vor- und Nachteile von Tränketechniken" wurden die verschiedenen bekannten Tränketechnik in einer Tabelle zusammen gefasst dargestellt und nach den Kriterien Vergeudung, Hygiene und Reinigungsbedarf bewertet. Des weiteren gibt es Hinweise auf weiter führende Informationen.

Der DLG-Ausschuß "Technik in der tierischen Produktion" hat jetzt ein Merkblatt "Tränketechnik für Schweine" veröffentlicht. Das Merkblatt kann unter der unten genannten Adresse runter geladen werden.

Für das Merkblatt wurde auch eine Checkliste "Wasser" entwickelt, die als DIN A 4 Blatt unter der unten genannten Adresse (Pkt. 3.) runter geladen werden kann.

Die Expertengruppe empfiehlt eine regelmässige Reinigung und Desinfektion der gesamten Tränkeanlage. Hinweise zu besonders geeigneten Mitteln und Anlagen finden sich weiter unten unter den Punkten 5. und 6.

Weitere Informationen:
1. Orientierungsrahmen Wasser: http://www.agrikontakt.de/content/blogcategory/40/84/


2. Prüfung Wasserqualität:
http://www.agrikontakt.de/content/blogcategory/40/84/8/8/


3. Checkliste Wasser:
http://www.agrikontakt.de/content/blogcategory/35/79/


4. DLG-Merkblatt
Tränketechnik: http://www.dlg.org/uploads/media/dlg-merkblatt_351.pdf


5 Mittel zur akuten Behandlung:
www.anipro.eu


6 Mittel und Anlage zur dauerhaften Wasserbehandlung: www.hdd-technik.de

 

Kunden von Agri-Kontakt steht die Fachinfo 09/05 ab sofort zum runter laden zur Verfügung.
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Höhere Futteraufnahme im Abferkelstall bewirkt geringere Umrauschquote (KW44/08)

  
 

Pro Ferkel und Tag muss eine säugende Sau mehr als einen Liter Milch produzieren !
Dazu ist u. a. eine hohe Futteraufnahme der säugenden Sau anzustreben. D. h. wer z. B. statt 8 nun 11 Ferkel pro Wurf absetzen will, muss es schaffen, das seine Sau mindestens 7,5kg Futter pro Tag (bei 13,0 MJ ME) aufnimmt.
Nur dann sind Erhaltungs- und Leistungsbedarf, abzüglich gewolltem Abbau aus Körpersubstanz, zu decken. 
In einem Versuch konnte nachgewiesen werden, das eine höhere Futteraufnahme nicht nur mehr abgesetzte Ferkel, sondern - neben einem geringeren Gewichtsverlust - auch eine geringere Umrauschquote zur Folge hatte.

Weitere Informationen beinhaltet die Fachinfo 44/08, die Sie hier runter laden können: runterladen 

 

 
Ferkelfütterung, automatisiert oder mit Rohrbreiautomaten (KW21/08)

 

Für die Optimierung der Ferkelaufzucht hat sicherlich die Wahl der Fütterungs- bzw. Futterausdosiertechnik eine Schlüsselfunktion.

Grundsätzlich kann zwischen Techniken mit manueller Ausdosierverstellung (meist Rohrbreiautomaten) und automatisierten Systemen (meist Sensor gesteuert) unterschieden werden.

Auf Haus Düsse wurden über zwei Jahre ein Rohrbreiautomat (Mewa/Ibo) sowie vier Sensor gesteuerte Systeme, Duplexx (Durofarm), Pig-mix (Ensta), Rondomat (Mannebeck) und Spotmix (Schauer) miteinander verglichen.

Im Wesentlichen lässt sich festhalten, das

  • Rohrbreiautomaten die geringsten Investitionen benötigen, allerdings unbedingt zu Beginn durch Anfütterungsschalen zu ergänzen sind, und fast tägliche manuelle Kontrolle der Dosiereinstellung erfordern.
  • Automatisierte Systeme vor allem bei der Versorgung leichter Ferkel Vorteile haben, und Kontrollzeit sparen.
  • Eine Kombination von Rohrbreiautomaten (schwere Ferkel) und automatisierten Techniken (leichte Ferkel) einzelbetrieblich richtig sein kann.

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.

Quellen: Versuchsberichte von Haus Düsse sowie Land&Forst Nr.9/2007

 
Prüfkriterien zur optimalen Wasserversorgung (KW20/08)

 
Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit, und die vielen Anregungen !
Die optimale Versorgung der Schweine mit Wasser scheint ein sehr wichtiges Anliegen zu sein.
Gerade bei den jetzt wieder deutlich höheren Lufttemperaturen gewinnt die optimale Wasserversorgung eine zentrale Bedeutung.
Die meisten Anfragen bezogen sich auf die optimalen Wassermengen, bzw. -durchflussraten sowie die optimalen Einbauhöhen.
Fachliche Hinweise dazu finden sich z. B. in DLG-Merkblättern, oder bei einer Arbeit von Herrn Dr. Marxs sowie auch an der TiHo (Prof. Kamphues).
In der hier zur Verfügung gestellten Fachinformation haben wir versucht eine Antwort für die meistgestellten Fragen zu entwickeln.
Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.
Eine Zusammenstellung von Fachinformationen speziell zum Thema Wasser finden sie auch unter folgender Internetadresse http://www.huelsenberger-zuchtschweine.de/scripts/news_termine/aktuelles.aspx unter Hülsenberger Schweinetag 2008.
 
Fütterung in DLG-Spitzenbetrieben mit durch. 24,3 abg. Ferkeln/Sau/Jahr

  

DLG-Spitzenbetriebe erreichten im Jahr 2007 im Durchschnitt etwa 24,3 abgesetzte Ferkel pro Sau und Jahr.

In diesen Betrieben wird im Deck-, Warte-, und Abferkelbereich fast ausschließlich das Futter trocken vorgelegt sowie individuell und rationiert ausdosiert.

Im Ferkelaufzuchtbereich wird in etwa der Hälfte der Fälle das Futter breiig vorgelegt, dicht gefolgt von Trockenfutter. Die Ausdosierung erfolgt hier zu über 80% ad libitum.

Quelle: Martin Ziron; DLG-Spitzenbetriebe 2008

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.

 
Checkliste zur Prüfung der Wasserversorgung

  

Wasserqualität und Wasserversorgung sind zwei sehr wichtige Parameter für eine hohe Leistungsfähigkeit in der Schweinehaltung.

Bei beiden Parametern gibt es Kriterien die optimalerweise zu bestimmten Zeitpunkten oder in bestimmten Zeiträumen im Rahmen eines Controlling überprüft werden sollten.

Die hier zur Verfügung gestellte Checkliste kann dazu eine Hilfestellung sein.

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.

 
Was ist bei der Wasserversorgung zu beachten ?

  

Für ein optimales Wohlbefinden unserer Schweine ist eine optimale Wasserversorgung besonders wichtig.

Vor allem bei älteren Ställen ist hier die Versorgung mit den jeweils notwendigen Mengen besonders zu beachten. Wie die Arbeit von Herrn Marks (Heute Mitarbeiter der Firma Mannebeck) u. a. gezeigt hat, kann sich der Leitungsquerschnitt und damit die mögliche Wassermenge im Zeitablauf deutlich verringern.

Weiterhin wichtig sind die optimalen Einbauhöhen, welche je nach Tränkeart und Schwein differieren.

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.