Fachinformationen – Besamung/Sperma
Hohe Zahl lebend geborener Ferkel durch Brunstmonitoring und Brunstkontrolle

  

Wesentlich Grundlage für eine hohe Zahl lebend geborener Ferkel ist das genetische Potential der Sau (siehe auch Fachinfo Zucht/Genetik in KW 10).

Eine der wesentlichsten Maßnahmen um dieses Potential zu heben, ist ein entsprechendes Brunstmonitoring im eigenen Bestand sowie eine intensive Brunstkontrolle.

Wie Untersuchungen in Praxisbetrieben zeigten (Hoy, 2007), wurde mit einem optimalen Besamungszeitpunkt ein Ferkelindex von 1006 erreicht, während bei zu früher Besamung nur ein Ferkelindex von 901, bei zu später Besamung sogar nur von 750 erreicht wurde.

Zwischen dem optimalen Besamungszeitpunkt und einer zu frühen oder zu späten Besamung liegen also im Mittel etwa 1,8 Ferkel je Sau und Jahr!

 

Quelle: Prof. Hoy; 2007

Weitere Einzelheiten finden Sie in einem pdf-file, das Sie hier runter laden können: download.

 
Optimale Besamung von Jungsauen

  Optimale Besamung von Jungsauen:
  • Brunstsynchronisation = Terminorientiert
  • Besamung = Duldungsorientiert
  • Duldungsreflex = 5-15 Minuten (optimaler Besamungszeitraum)
  • Duldungspause = 45-55 Minuten (suboptimale Besamung)
Als PDF: download.